#122 新年快乐

Wenn man so viele unterschiedliche Nationen (im jetzigen Kurs 13) kennenlernt, kommt es meistens dazu, dass man die einzelnen Kulturen bei Interesse näher kennenlernt :). So haben wir zum „Australia Day“ am 26. Januar von der Australierin australische Schokolade bekommen *klick* und nun letzte Woche auch ein wenig über das chinesische Neujahrsfest erfahren. Es ist der wichtigste Feiertag in China, weswegen die Chinesin sehr traurig war, nicht bei ihrer Familie in China zu sein :(. Das aktuelle chinesische Neujahrsfest begann am 3. Februar 2011, das Jahr des Metall-Hasen wird damit eingeläutet. Tradiotionell wird an 15 Tagen gefeiert, d.h.vieles wird in Rot dekoriert (Rot steht für Glück, Freude und Wohlstand), es gibt traditionelle Neujahrsspeisen, Familie, Verwandet und Freunde werden besucht – zum Abschluss findet ein Laternenfest statt.

Gebräuche (Quelle: Wikipedia)

Glück bringend:

  • Öffnen von Fenstern und Türen, um das Glück während des Festes herein zu lassen.
  • Licht in der Nacht brennen zu lassen, um dem Glück den Weg ins Haus zu leuchten und böse Geister abzuschrecken.
  • Süßes Essen, um das neue Jahr zu süßen.
  • Das Haus für das neue Jahr zu putzen, damit das Glück gleich am ersten Tag Platz findet.
  • Was am ersten Tag des neuen Jahres passieren wird, reflektiert das kommende Jahr. So wird gerne am ersten Tag gespielt.
  • Ein neues Paar Hausschuhe, welches im alten Jahr gekauft und seit dem ersten Tag getragen wird, bedeutet altes Reden und Gerüchte von sich abzustreifen.
  • In der Nacht vor dem neuen Jahr soll man sich in Pampelmusenblättern baden, da es Gesundheit im neuen Jahr bringen soll.

Unglück bringend

  • Neue Schuhe während der Neujahrestage zu kaufen soll Unglück bringen, da das Wort Schuh homophon zum hochchinesischen Wort für schlecht, böse und ungesund ist.
  • Die Haare während der Festlichkeiten zu schneiden bringt Unglück, da das Wort Haar (髮 / 发, fà) homophon mit dem Wort für Wohlstand (發 / 发, fā) ist und man sich diesen wegschneiden würde. (Man beachte, dass die Kurzzeichen identisch sind.)
  • Den Boden am ersten Tag zu kehren, bedeutet das Glück wegzukehren.
  • Über Tote zu sprechen ist ein Tabu und gilt als unheilvoll.
  • Bücher während der Festlichkeiten zu kaufen bedeutet deswegen Unglück, da das Wort Buch (書 / 书, shū) homophon mit dem Wort Verlieren (輸 / 输, shū) ist.
  • Weiße oder schwarze Kleidung sollte vermieden werden, da Schwarz die Farbe des Unglückes und Weiß die Beerdigungsfarbe ist.

Interessant, nech? Vielleicht bekomm ich den Finnen dazu doch mal Richtung China/ Japan zu reisen. Irgendwann :). Und da Hua so traurig war, hab ich ihr zum Anlass drei Origamihasen gebastelt, die geb ich ihr am Montag :D. (das andere sind Origami-Schildkröten und ein -Schwan, das untere Bild: meine neuestes „Projekt“ 3D Origami – lerne ich Moment alles von der einen Thailänderin :D).

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