#332 Tallinn – Teil 1 – Hotel

Ich werde die Berichterstattung wie unseren Kopenhagen-Trip* gestalten, in mehreren Teilen: denn ich habe viel zu posten (oder, sagen wir mal so… ich habe viele Bilder und möchte euch damit nicht in einem Post überfordern ^^). Und so fang ich hier nun auch mit unserem Hotel an: wir waren im „Meriton Spa and Conference Hotel“ untergebracht, einem direkt an der Altstadt gelegenen Hotel (mit dem Taxi vom Flughafen schnell erreichbar – Taxikosten beliefen sich auf rund 10e. Uns wurde vorher empfohlen bzw. hatte ich dies in mehreren Reiseführern gelesen, dass man sich beim Fahrer immer direkt erkundigen soll, wie viel es denn in etwa kosten würde. Haben wir also gemacht und sind somit nie über die Ohren gehauen worden ;)). Zurück zum Hotel – ich hatte irgendwie mehr erwartet, um ehrlich zu sein. Das Zimmer war vollkommen in Ordnung, inklusive Minibar (blieb bis auf einer Flasche Wasser ungenutzt ;)), Wasserkocher, TV (deutsche Sender! ZDF! RTL! VOX! :D und viele internationale Sender), WIFI – doch wir hatten ja das ganze zusammen mit einem Spa-Packet gebucht und mir fehlten da schon irgendwie Anleitungen (klingt komisch, ist aber so ^^). Das ist ein riesen Hotel, um in den Spa-Bereich, d.h. z.B. zu den Saunen (finnische Sauna, Dampf-, Aroma- und Salzsauna, auf Anfrage auch Infrarotsauna) und zum Pool zu kommen, musste man durch die Lobby und im zweiten Stock befand sich dann der Spa-Bereich für „Behandlungen“ (in unserem Fall: Salzbad und Salzraumaufenthalt, Gesichtspflege und Massage – verteilt auf zwei Tagen). Und so kam es dann, dass man nur mit Bademantel rumlief und ich mir schon ein wenig seltsam damit vorkam (ich sah nun mal niemand anderen?!) und so kam es, dass ich am ersten Tag gleich mal nachfragte, ob das „normal“ sei :D – und ja, es sei normal (aber die können einem ja alles erzählen… fällt mir grad auf xD). Nun gut… so viel also zu unserem „Wie kleidet man sich in einem Spa richtig“-Dilemma ;). Was uns ebenso aufgefallen ist, dass die Kommunikation insgesamt bei den „Behandlungen“ auf den Nullpunkt gehalten wurde. Hier in Finnland und meines Erachtens in Deutschland würde man erklären, welches Produkt man benutzt, warum, was es bewirkt – hier hingegen nicht. Aber vielleicht hatten wir da beide zu hohe Erwartungen. Genossen haben wir das Ganze trotzdem und waren zudem täglich saunieren und schwimmen :).

*SO… Tipp wird also „nun“ mit zwei P geschrieben und Trip nicht, ist das nur für mein Gehirn unlogisch oder ist das schon jemand anderem aufgefallen?!

Und hier der unspektakuläre Blick aus unserem Zimmer im 7. Stock ;):

  1. Naja, ein bisschen Smalltalk mit den Kunden sollte schon drin sein „aaah, Sie haben sich für die Behandlung „für immer jung“ entschieden, ich schmiere Ihnen jetzt eine Pampe von Irgendwelchen zusammengemischten Küchenabfällen auf den Körper, von denen wir uns einreden, dass sie die Haut schön und geschmeidig machen“ ;) Oder so ähnlich…

    Liebe Grüße
    Betti

  2. Ich mag es eher lieber ruhig bei der Kosmetikerin etc. aber eine Anleitung und „Warnung“ was als nächstes kommt ist schon nett. Das Hotel klingt aber ganz gut. Glaube die Bescheidenheit der Zimmer (auch wenn es sehr gut klingt) und des Personals ist üblich in den baltischen Ländern. Zumindest erinnert es mich an Riga, wo es ähnlich war, Service nur auf Anfrage, dann verhalten nett. :P

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